Der Fluss Bergnäsälven, etwa 50 Kilometer südlich von Arjeplog, bietet hervorragende Möglichkeiten zum Sportfischen und für gute Fänge.
Der Fluss ist vor allem für die national interessante Bergnäs-Forelle bekannt, doch immer mehr Angler entdecken auch die guten Äschenbestände.
Für alle, die den Bergnäsälven nicht kennen, empfiehlt sich das Angeln vom Ufer aus, da er stellenweise sehr flach ist.
Das Ufer ist felsig, aber das Gebiet ist dank der Nähe zur Straße, einiger Fußgängerbrücken und gut ausgebauter Wege dennoch relativ gut zugänglich.
Entlang des Flusses befinden sich außerdem vier Windschutzhütten mit Feuerstellen.
Die Fischerei im Bergnäsälven wird von der Södra Bergnäs Samfällighetsförening (Angelverein Södra Bergnäs) verwaltet, die auch Angelscheine verkauft und die Fischereiaufsicht in dem Gebiet übernimmt.
Da der Bergnäsalven das Hauptlaichgebiet der Bergnäs-Forelle ist, ist der Verein auch für die dort seit 1960 stattfindende Laichfischerei verantwortlich.
Die Bergnäs-Forelle gilt als national bedeutsam und schutzwürdig, da sie zu den wenigen flussabwärts laichenden Forellenbeständen gehört.
Die Laichfischerei findet im Herbst mit Netzen statt. Wilde Forellen der Größenklasse 2,5–5 kg werden gefangen und in ein eigens dafür errichtetes Fischbecken gesetzt.
Sie werden mit Rogen und Milch gefüttert, und die Jungfische werden anschließend in einer Fischzucht in Lycksele aufgezogen.
Die Bergnäs-Forellen werden dann in mehreren nahegelegenen Seen und Wasserläufen, darunter auch im Fischereigebiet Södra Bergnäs, ausgesetzt.
Zudem werden hier jährlich 5.000 Äschen ausgesetzt, was sich deutlich in den Fangergebnissen widerspiegelt.







